Die “Lange Nacht des Kartenspiels”

Für die Fahrten von Vaterstetten nach Allauch gibt es seit Beginn der Partnerschaft traditionelle Daten, denn das erleichtert für Reisende und Gastgeber die Planung. So war bei uns von Anfang an der Zeitpunkt der Pfingstferien für die Hauptreise sehr beliebt, wenn in der Provence schon sommerliche Temperaturen zu einem Bad im Meer locken. Dann heißt es Abfahrt in Vaterstetten spätestens um 06:00 Uhr, denn der Weg ist weit, aber die Landschaft wunderschön und eine tolle Vorbereitung auf die kommende Woche.  

Das Bierfest in Allauch findet seit jeher am letzten Samstag im August statt. Seit Jahrzehnten reisen dann bayrische Musiker und Trachtler nach Allauch, um dort für Stimmung zu sorgen, aber im Gegensatz zu den Pfingstreisenden fahren sie immer über Nacht, da keiner einen Urlaubstag verlieren möchte. Die Suche nach dem passenden Busunternehmen gestaltet sich allerdings zunehmend schwieriger, weil viele keine Nachtfahrten mehr anbieten. So waren wir 2019 froh, ein passendes Unternehmen zu finden, das dazu noch besonders günstige Konditionen bot. Spätnachmittags am 28. August wurden die Geltinger Musiker mitsamt ihren Instrumenten abgeholt, danach in Kirchseeon die Seetaler Trachtler, und um ca. 19:00 Uhr ging es dann los.  

Die Busfahrer wählen immer selber die Fahrtroute aus, und diese hatten sich für den San-Bernardino-Tunnel entschieden, mit geplanter Ankunft in Allauch um 09:00 oder 10:00 Uhr am Folgetag. Bei bester Stimmung vergingen die ersten Stunden mit munterer Unterhaltung wie im Fluge. Kurz vor dem San-Bernardino-Tunnel kam dann aber der Schock, mit dem unsere Fahrer nicht gerechnet hatten. Auf einem großen Hinweisschild war zu lesen: 

 “Der Autobahntunnel San Bernardino wird ab dem 25. August 2019 über die Nacht für den Straßenverkehr gesperrt. Dies, um einen Teil der durch den Brandfall im Mai 2018 beschädigten Zwischenplatte zu ersetzen. Die Nachtsperre dauert jeweils von 20:00 Uhr bis 05:00 Uhr und wird sich bis zum 01. November 2019 hinausziehen.” Tja, da hatten sich wohl unsere Fahrer nicht gut vorbereitet, der Tunnel war für uns geschlossen, eine Ausweichroute für Busse nicht vorgesehen. Was nun? Ein “hätte, wäre, würde” nutzt gar nichts, genauso wenig wie schlechte Stimmung. Es blieb uns nichts anderes übrig, als den Anweisungen der Polizisten zu folgen und mit dem Bus auf einen Parkplatz kurz vor dem Tunnel zu fahren.

Unsere Musiker und Tänzer nahmen es gelassen hin und packten die Spielkarten aus. Gab es nicht neuerdings überall die “Lange Nacht” für alles Mögliche? “Lange Nacht der Musik”, “Lange Nacht der Museen”, “Lange Nacht der Brauereien” und so weiter. Also begann bei uns im Bus ab sofort die “Lange Nacht des Kartenspiels”!  

Und bis zur Ankunft in Allauch am frühen Nachmittag fand der eine oder andere sogar noch etwas Zeit für eine “Kurze Nacht des Schlafes”.

Jubiläumsfestivitäten in Allauch

Reisegruppe vor Abfahrt zum Flughafen

Ob mit dem Flieger, mit dem Fahrrad oder mit privatem Wohnwagen – ein großes Aufgebot an Vaterstettener Bürgern hatte sich auf den Weg nach Allauch gemacht, um dieses Jubiläum gebührend zu begehen.

Schon in der Vorwoche hatte eine junge Fußballmannschaft des SC Baldham mit Trainern, Eltern und Geschwistern einen Besuch mit Freundschaftsspielen in Allauch genossen – ein Bericht darüber erfolgt noch.
Besonders anstrengend war es natürlich für die Radler um Jo Neunert, die es sich seit Anbeginn der Partnerschaft nicht haben nehmen lassen, alle 5 Jahre die über 1000 km zu bewältigen und große Hochachtung dafür von uns und den Franzosen ernteten.
Mit in Allauch war für einige Tage unsere 2. Bürgermeisterin Maria Wirnitzer, deren Ehemann übrigens zu Beginn der Partnerschaft zusammen mit der Radlergruppe um Altbürgermeister Peter Dingler diesen beschwerlichen Weg über die Alpen auch absolvierte hatte. Für ein paar Tage kam auch Landrat Robert Niedergesäß nach Allauch, um die vielen Jahre der Partnerschaft zu würdigen.

Ammerthaler Blasmusik

Und ganz wichtige Begleiter auf dieser Reise waren die Musiker der Ammerthaler Blasmusik, die in der glühend heißen Atmosphäre des Freilichttheaters von Allauch 2 Tage für beste Stimmung indem sogenannten „Biergarten“ sorgten. Allen sagen wir ein herzliches “MERCI”!


Das Allaucher Partnerschaftskomitee hatte sich mit allen Kräften engagiert, um eine beeindruckende, schöne, internationale Festatmosphäre am Auftaktwochende im „Théâtre de Nature“ zu schaffen: Delegationen aus Allauchs anderen Partnerstädten in Italien, Israel und Armenien waren präsent und gratulierten zu unserem 40. Jubiläum. Die abendlich angestrahlte Kapelle Notre Dame du Château und der volle Mond sorgten zusätzlich in der Dunkelheit für eine tolle Stimmung, genauso wie der mit brennenden Wunderkerzen hereingetragene Nachtisch – eine große Festtorte, die aus vielen Einzelportionen zusammengesetzt war und Gästen und Gastebern köstlich schmeckte.

Komitee mit Bürgermeister de Cala


Bürgermeister de Cala, der bisher noch nie in Vaterstetten war, erhielt als Gastgeschenk von unserem Komitee „1/2m Bier“ und dazu von Frau Wirnitzer im Namen des Rathauses einen wunderschön verzierten 1 Liter Bierkrug – er hat sich sehr über beides gefreut und hofft, zum Weihnachtsmarkt hierher zu kommen.


Die offiziellen Reden wurden auf Bitten der Franzosen kurz gehalten, woraufhin Ursel Franz ihre Rede als kleines Gedicht zusammengefasst hatte – statt eines Rückblickes auf die 40 Jahre ein Rückblick auf die schwere Zeit der Trennung wegen der Pandemie – Text mit Übersetzung hierunter.

Am zweiten Tag des Auftaktwochendes konnte jeder Allaucher Bürger an den Festivitäten im Freilichttheater teilnehmen, und so gab es für viele ein begeistertes Wiedersehen. Im Anschluß gab es für die Vorstandsmitglieder beider Komitees noch einen festlichen Empfang vonseiten der italienischen und israelischen Partnerschaft vor dem eindrucksvollen Gebäude der Bastide de Fontvieille, wo der Bürgermeister de Cala von Allauch uns Geschenke überreichen ließ.

Im weiteren Verlauf des Aufenthaltes hatten wir Gelegenheit, schöne Ausflüge auf die Frioul-Inseln zu machen, an die Côte Bleue und nach Aix en Provence – nun freuen wir uns auf den Gegenbesuch vom 09. – 15. Juli.

Und hier das Gedicht von Ursel Franz mit Übersetzung:

„Guten Abend liebe Freunde, wir sind glücklich hier zu sein, wir sind glücklich, bei Euch zu sein, denn Ihr habt uns sehr gefehlt. Nach 40 Jahren haben wir eine enge Verbindung zueinander, Eure Wärme hat uns gefehlt, vor allem die vom Herzen kommt. Gefehlt hat uns Lavendel und Thymian, der zarte Duft von Rosmarin und die Hügel von Marcel Pagnol, die manchmal ein bisschen verrückten Abende, das intensive Blau des Meeres, Olivenbäume, Platanen, ein milder Winter. Wenn Covid uns getrennt hat, so war das nur für 2 Jahre. Vor uns liegt aber noch eine lange und frohe Zukunft. Machen wir also weiter so wie bisher, denn mit unseren Herzen sehen wir gut."
"Bonsoir, bonsoir mes chers amis, nous sommes heureux d’être ici, nous sommes heureux d’être chez vous, car vous nous avez manqués beaucoup. Après une quarantaine d’années nous sommes fortement liés. Il nous manquait votre chaleur, surtout celle qui vient du coeur. Il nous manquait lavande et thym, la douce odeur du romarin, et les collines Marcel Pagnol, les soirées un peu fou-folles, l’intense bleu de la mer, oliviers, platanes, un doux hiver. Si Covid nous a séparés, c’était juste pour deux années, mais nous avons devant nous un avenir, long et doux. Continuons alors sur ce chemin, car c’est avec notre coeur que nous voyons bien."

Franzosen lernen bayrischen Volkstanz – August 2018

Auch heuer stand der letzte August-Samstag in Allauch  im Zeichen der Festzeltatmosphäre des Münchner Oktoberfestes. 400 Gäste besuchten diese  traditionelle Veranstaltung, die seit über 20 Jahren vom französischen Partnerschaftskomitee organisiert wird. Mit viel Mühe und Aufwand war die Turnhalle der Realschule wieder in eine bayrisch weiß-blau geschmückte Festhalle verwandelt worden, und zu original Oktoberfestbier wurden Würstl mit Kraut oder Hähnchen mit Pommes frites serviert.
Dazu spielte die Ammerthaler Blasmusik auf, und erstmalig in Allauch zeigte die Seetaler Trachtengruppe aus Kirchseeon  ihr großes Können. Sie wurde von der  Bevölkerung mit Begeisterung aufgenommen, und so manche Französinnen und Franzosen konnten sich dem Charme der temperamentvollen Volkstänzer nicht entziehen und hatten Spaß daran, selber diese schönen bayrischen Tänze zu erlernen. Aber auch bei Walzer, Tango oder Discofox forderten die Seetaler unsere provenzalischen Freunde immer wieder zum Tanz auf, so dass beste Stimmung im Saal herrschte.

Ein zusätzliches Highlight waren die Seetaler Goaßlschnoizer, die das Publikum rasch in ihren Bann zogen. Als das Fest weit nach Mitternacht ausgeklungen war, übte sich noch so mancher Franzose – männlich wie weiblich – in der Kunst des Schnoizens. 
So wurde wieder einmal bayrisches Brauchtum unseren Freunden in der Provence nähergebracht und wird sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen, dank des unermüdlichen Einsatzes der Seetaler Trachtler, der Ammerthaler Blasmusik und natürlich des französischen Partnerschaftskomitees, das sich nicht nur um das Wohlergehen aller kümmerte, sondern auch noch ein schönes Ausflugsprogramm für die deutschen Gäste organisiert hatte. Merci beaucoup – vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Eine Trompete bringt Frösche zum Schweigen

Es war in jenen frühen Jahren der Partnerschaft, als das Vaterstettener Bläserensemble (oder Bläserconsortium, wie es sich später nannte) noch 25 Buben und Mädchen umfasste. Regelmäßig während der Pfingstferien machte sich das Ensemble gemeinsam mit ihrem Maestro Helmuth Mußer nach Allauch auf. Bei jedem Besuch lag eine turbulente Woche vor ihnen, mit täglichen Musikdarbietungen: beim großen Begrüßungsfestessen im „Grande Salle de l’U.A.S.“, als Bigband bei der Fête de la Bière, im Freien auf dem Platz vor dem Rathaus, in Kirchen und Schulen in Allauch und Logis-Neuf, in Marseille und sogar in Aix-en-Provence.

In einer lauen Juninacht – das feierliche Konzert in der Kirche St. Sébastien mit deutsch-französischer Gemeinschaftsdarbietung von Beethovens Hymne an die Freude war nach viel Applaus und den obligatorischen Lobreden um Mitternacht zuende gegangen – fanden wir uns bei Freunden in Château Gombert, einem Vorort von Marseille, auf der Gartenterrasse wieder. Ich weiß nicht mehr, wer alles dabei war. Jung und alt, französisch und deutsch – es war eine bunte und fröhliche Gesellschaft. Tische wurden zusammengerückt, der Hausherr sorgte für Wein. Und während die Gastgeberin noch die Zutaten kredenzte – Käsewürfel, französische Salami, Oliven und andere kleine Köstlichkeiten – waren schon muntere Gespräche in Gang gekommen.

Nach so einem erfüllten Tag konnte nicht jeder für sich nach Hause gehen. Zu sehr waren alle nach dem Konzert noch „aufgeladen“, unter den Musikern war Manöverkritik angesagt und die Einheimischen hatten sowieso immer etwas Lustiges auf Lager. Doch zu so einer Sommernacht am Rande Marseilles gehört noch mehr: In den Platanen über uns zirpten die Grillen, untermalt vom dumpfen Brausen des nahen Großstadtverkehrs. Und im Gartenteich neben uns quakten viele Frösche. Es war eine gleichmäßige Lautkulisse, die aber niemand bewusst wahrnahm.

Bald ging ein Instrument von Hand zu Hand: Der Sohn des Hauses hatte das Flügelhorn seines Urgroßvaters herbeigeholt, ein Erbstück der Familie, um es Helmuth Mußer zu zeigen. Unsere provenzalischen Freunde hatten schon einige Lieder gesungen und gerade ein neues angestimmt. Was also lag näher als dass Helmuth Mußer die gute alte Trompete in Aktion zu setzen hatte. Er zierte sich zwar zunächst noch ein bisschen, aber dann stand er auf, und die ersten Töne zu einem Kabinettstück aus seinem unerschöpflichen Repertoire stiegen dem klaren Sternenhimmel entgegen. Im Hintergrund wurde es schlagartig still: die Frösche hatten aufgehört zu quaken. Erst jetzt bemerkten wir, dass es sie gegeben hatte. Die französischen Trinklieder hatten sie vorher mitnichten zum Einhalten bewogen. Das Trompetensolo war zu Ende, tosender Applaus, wieder Gespräche, Lachen, deutsch-französischer Lärm – aber die Frösche blieben still. Erst Minuten später, das Flügelhorn lag wieder auf dem Tisch, ging das Froschkonzert nach und nach wieder los, erst ein einzelner, dann wenige, dann wieder alle. Das Experiment wurde noch einmal wiederholt. Die Frösche lauschten andächtig zu Helmuth Mußers Trompetenklängen. Das Fest ging weiter:

Boire un petit coup c’est agréable,
boire un petit coup, c’est doux.
Mais il ne faut pas rouler dessous la table.
Boire un petit coup c’est agréable,
boire un petit coup, c’est doux.

... so bis in die frühen Morgenstunden.

Es gäbe noch viel zu erzählen: vom Strandleben in Cassis, von Ausritten und Stierkämpfen in der Camargue, vom Pont du Gard und Nîmes, von Arles, Avignon und Les Beaux und vom Picknick in Géménos. Leider auch davon, dass die Probenarbeit des Bläserconsortiums Vaterstetten vom tragischen Krebstod Helmuth Mußers im Mai 1986 überschattet wurde. Zur Beisetzung war eine Abordnung aus Allauch angereist. Sein Sohn Peter, und danach ein anderer Vaterstettener Musiker, Philipp Maas, betreuten in den darauffolgenden Jahren die jungen Bläser und ihre Konzerte daheim und bei ihren Auftritten in Allauch.

Die Partnerschaft hat schöne und traurige Ereignisse erlebt, sie hat uns alle, die mitmachten, angerührt, hat viele neue Bekanntschaften und nicht wenige Freundschaften fürs Leben hervorgebracht. Fürs angehende vierte Jahrzehnt wünsche ich ihr weiterhin Wachsen, Blühen und Gedeihen.

Unser erstes Mal (Trachtler in Allauch)

Ein Beitrag von Markus Föstl

Zusammen mit dem Trachtenverein „G.T.E.V. d‘ Stoabergler Gelting e.V“ und der Ammerthaler Blasmusik machten wir uns 2003 zum ersten Mal auf ins schöne Provencestädtchen Allauch in Südfrankreich. Ich, mit meinen 12 Jahren, hatte keine Ahnung was mich erwartet. Lediglich hatte ich gehört, dass es ein traditionelles Bierfest am letzten Samstag im August geben wird.

Aber nun von Anfang an: Zu Beginn des Jahres kam die Anfrage von der Gemeinde an die Jugend unseres Trachtenvereines „H.u.V.T.V Brünnstoana München “ ob wir nicht Lust hätten, zusammen mit der Ammerthaler Blasmusik und den Geltinger Trachtlern in die Partnerstadt der Gemeinde Vaterstetten nach Allauch zu fahren. Mit dem Hintergedanken ein paar Tage in der südfranzösischen Sonne zu verbringen und ab und zu unserer Leidenschaft dem Schuhplatteln nachzugehen, bejahten wir diese Anfrage natürlich sofort!

Gut zwei Monate vor der geplanten Abfahrt probten wir zusammen mit den Geltingern altbewährte Volkstänze und übten gleichzeitig neue ein. Nach ein, zwei Proben zusammen mit der Ammerthaler Blasmusik waren wir startbereit. Die Koffer wurden gepackt, noch ein Trachtenhemd reingelegt und los gings.

Vor der Parsdorfer Grundschule war - gemäß der französischen Tradition mit einer halben Stunde Verspätung - dann endlich Abfahrt für die große Reise. Für einen Teil von uns war das der erste Urlaub ohne die Eltern. Doch um dem Heimweh vorzubeugen und die Aufsicht zu gewährleisten erklärten sich unsere Jugendleiter Franze und Erna Glaser bereit, mit uns diese Reise anzutreten.

Nach einer für uns ewigen Busfahrt kamen wir endlich an. Die älteren bzw. die „Alten-Hasen“ unter uns wurden sofort von den uns empfangenden Franzosen herzlichst begrüßt. Auch wir wurden von den Franzosen natürlich innigst willkommen geheißen. Für uns war es jedoch eine neue Erfahrung, wildfremde Menschen mit zwei Wangenküssen zu begrüßen. Äußerst gewöhnungsbedürftig. Die Aufteilung in die Gastfamilien erfolgte paarweise. Die erste Nacht bei der Gastfamilie. Es war schön die anderen am nächsten Morgen am Bus wieder zu sehen. Zahlreiche, vom Komitee organisierte und geleitete Ausflüge, ließen uns die Provence näher kennen lernen.

Dann der erste große Moment: Beim Partnerschaftsfest kamen wir Bayern und die ortsansässigen Franzosen sowie die Freunde der Partnerschaft zusammen. Wir meisterten zusammen mit den Geltingern und den Ammerthalern unseren ersten Auftritt.
Noch ein paar Badeausflüge und dann… .

Es wurde Samstagabend und die Aufregung war uns ins Gesicht geschrieben. In Volltracht stiegen wir in das Auto ein und fuhren zur Sporthalle. Los geht’s. Nach unserem provenzialischen Abendessen ging es nochmals hinaus. Unsere Begleitung Erna und Franze richteten uns endgültig sauber her. Zusammen zogen wir in die vollbesetzte, zum Festzelt umgebaute Sporthalle ein. Und gleich gab es den ersten Auftritt.
Die Ammerthaler spielten unermüdlich und wir machten in regelmäßigen Abständen unsere Auftritte. Gegen 1 Uhr morgens waren wir dann alle geschafft und freuten uns auf unser Bett. 

Doch dann hieß es bald wieder aufstehen. Am Sonntag fand die traditionelle Allauch - Village Besichtigung satt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Gastfamilie hieß es aber dann schon bald Kofferpacken und ab zum Bus. Die Heimreise wurde, wieder mit der französischen „Pünklichkeit“, nach einer langen Abschiedsprozedur angetreten.

An dieser Stelle möchten wir uns bei dem französischen Komitiee sowie den Gastfamilien für die seit Jahren herzliche Aufnahme und abwechslungsreiche Organisation bedanken. Ein großer Dank gilt auch unseren ehemaligen Jugendleitern Erna und Franz Glaser, welche uns bis wir alt genug waren nach Frankreich begleitet haben und auch jetzt von zu Hause aus uns jederzeit mit Rat und Tat bei Seite stehen.